Die Schulfreunde

26. Mai 2008

Liebe Eltern von Anne,

es fällt uns immer noch schwer zu glauben, dass Anne nicht mehr bei uns ist.

Wir sitzen schon stundenlang zusammen und überlegen uns, wie wir unsere Gefühle euch gegenüber mitteilen können, deswegen haben wir uns für einen Brief entschieden um somit unsere Gedanken besser ausdrücken zu können.

Brief

Es ist jetzt schon über ein Jahr her und die Narben schmerzen noch immer, wenn wir an Anne denken. Jeder einzelne wird in vielen Lebenssituationen an sie erinnert, wie beispielsweise: Fotos, Bilder, ihre Handynummer (die wir einfach nicht löschen können) Erinnerungen an die Schul- und Freizeit (nervige Glöckchen an ihrem Schulranzen, ihre aufmunternden Fragen nach den Schulaufgaben "Na, hast du auch ein gutes Gefühl?"). Doch das ist wichtig, da sie durch diese Erinnerung in uns weiterlebt.

Jeder von uns erfuhr die schreckliche Nachricht anders, doch die Gefühle und Reaktionen waren die gleichen. Unglaubwürdigkeit, Schock, Wut, Ungerechtigkeit, Realisierung, Trauer und die Verzweiflung...

Doch wir sind glücklich Anne gekannt zu haben, viele Stunden mit ihr verbracht zu haben und weiterhin mit einem strahlenden Lächeln an sie zu denken so wie sie uns ihr strahlen geschenkt hat.
Liebe Eltern mit diesem Brief wollen wir euch ein Lächeln schenken, so wie Anne es uns gegeben hat und gleichzeitig daran erinnern, dass ihr nicht alleine seid.

Viele liebe Grüße

Thomas Kühnlein, Denise Wiesner, Bianca Feen, Hannah Boyle, Julian Rettelbach, Sarah Dietrich, Verena Klein, Johannes Dittmaier, Dominik Maudrich und Thomas Amthor